Rezensionen zu „Was wir nicht sehen“

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29. August 2014

Was wir nicht sehen

Das 147 Seiten starke Werk bietet drei ganz unterschiedliche Erzählungen zum Thema Begegnungen.

In „Date im Dunkeln“ treffen sich „Tristan“ und Susanne erst im Chat und dann in einer fremden, abgedunkelten Wohnung zum Date.
Die Dunkelheit bringt ganz neue Eindrücke und Erlebnisse mit sich.
In „Blick zum Balkon“ begegnet dem Leser ein unbekannter Mann, der am Telefon mit seiner Freundin streitet. Von einer Unbekannten, die ihn vom Cafe aus auf seinem Balkon beobachtet, bekommt er ein unmoralisches Angebot.
„Szene am See“ berichtet in wechselnder Perspektive von einem Stelldichein am See. Zwei Menschen, die sich schweigend begegnen wollen und nur das Spüren in den Mittelpunkt stellen möchten.

Nicht zu jeder Geschichte konnte ich einen Draht aufbauen, aber interessant zu lesen waren alle drei Erzählungen. Und so bin ich froh, dass ich mich auf „Was wir nicht sehen“ eingelassen habe. 4 von 5 Sternen

 

28. August 2014

Einfach mal darauf einlassen …

… sich nicht von der ersten Geschichte des Buches entmutigen lassen, den Mittelteil genießen und über die letzte Geschichte einfach einmal in Ruhe nachdenken.
Das Buch beginnt mit einem schönen Prolog. Er hat mir gut gefallen und ich habe mir viel von dem Buch versprochen.
Der erste Teil war für mich leider eher mühsam und keineswegs leichte Lektüre. Ich war leider nicht gefesselt genug. Vielleicht habe ich mich auch nicht genug darauf einlassen können. Ich hatte meine Probleme mit der Altdeutschen Sprache, die zwischenzeitlich in der Erzählung auftaucht. Vielleicht hat mich das auch einfach demotiviert.
Ganz anders ist die zweite Erzählung des Buches. Ich war gefesselt, habe das Buch in einem Stück danach durchgelesen und war wirklich erfreut über solch eine Raffinesse der Autorin. Eine schöne Fügung.
Der letzte Abschnitt war nicht schlecht. Er hat mich nicht umgehauen, weil mir der Aha-Effekt, den die zweite Erzählung hatte, hier leider fehlte. Allerdings hat er mich zum Nachdenken angeregt und daher fand ich ihn eigentlich ganz gut.

Insgesamt bewert ich dieses Buch mit 3/5 Sternen. Der erste Teil hat mir persönlich schlichtweg einfach nicht gefallen. Der mittlere war für mich großes Kino und der letzte ganz in Ordnung. Aus 1em Stern, 5 Sternen und 3 Sternen auf das Ganze Buch verteilt, werden also 3 Sterne insgesamt.

 

18. August 2014

Eine Sammlung von drei ganz außergewöhnlichen Erzählungen

„Was wir nicht sehen“ ist eine Sammlung von drei ganz außergewöhnlichen Erzählungen, dessen Protagonisten sich zu einem Blind-Date treffen und sich wirklich nicht dabei sehen. In ihrer Anonymität wollen sie auf ganz vielfältige Weise ihre Leidenschaften entdecken und ausleben und sehen, inwieweit die erotischen Augenblicke Emotionen auslösen. In der ersten Erzählung „Date im Dunklen“ trifft sich Susanne mit ihrem Internet-Flirt in seiner Wohnung ganz im Dunklen ohne sich vorher gesehen zu haben. In der zweiten Erzählung „Blick zum Balkon“ bekommt ein Mann von einer mysteriösen Briefschreiberin Post, die ihn eines Nachts im Schlaf aufsucht. In der dritten Erzählung „Szene am See“ entsteht die große Leidenschaft an einem See. Die Geschichten sind verschieden aufgesetzt und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, ein offenes Ende haben sie jedoch alle, sodass diese ein jeder für sich selbst fortsetzen kann. Sie sind kurz gehalten und erotisch und auch für den Leser ziemlich anonym, indem man einige Male nicht einmal den Namen des Protagonisten erfährt. So bleibt es auch für uns nur eine flüchtige Erzählung, aber mit einer ganz ausgefallenen Idee. Der Schreibstil dazu lässt sich gut und flüssig lesen. 4 von 5 Sternen

 

20. Juli 2014

Dates von ungewöhnlicher Art 😉

Mara Stadick hat interessante Ideen für Blind-Dates ausgearbeitet und sie in einer tollen Sprachweise geschrieben. Solche Einfälle muss man erst einmal haben ;-). Aber besonders bei der ersten Geschichte war die Hauptfigur meiner Meinung nach sehr leichtsinnig. Was da alles hätte passieren können! Aber das Buch ist ja kein Krimi. Es ist ein Buch über das Ausleben von Leidenschaften und Gefühlen.

Die Erzählungen lassen sich schnell lesen und wie schon erwähnt sind sie in einer guten Sprache geschrieben.

Eine interessante Lektüre für kurze Lesestunden, die viele leidenschaftliche Momente beinhaltet. Ich gebe diesem Buch vier gute Sterne.

 

19. Juli 2014

In der Anonymität der Dunkelheit

Solche Erzählungen finde ich immer sehr weise, weil Weisheiten nunmal salomonisch sind. Es zeigt, dass man, was man liebt, nicht unbedingt sehen muss, so wie ein Treffen im Dunkeln, wo man sich auch verlieben kann, ohne dass man sieht. Auch blinde Menschen können sich ja schließlich verlieben. Denn die Wärme einer Stimme, die Berührung einer Hand und ein angenehmer Duft können so viel mehr sagen, als die Optik, weil wir ja allesamt eigentlich nur mit dem Herzen sehen sollten…

Jede dieser 3 Erzählungen aus dieser Lektüre handeln von Begegnungen von Fremden im Dunkeln ….
Als Experiment, wie nah man sich unter diesen Voraussetzungen kommen kann und wie weit solch eine Begegnung gehen kann.

Ich habe dieses Experiment sehr genossen, fand die unterschiedliche Schreibweisen teilweise gewöhnungsbedürftig, gerade auch weil in der ersten Erzählung nicht nur im Dialog geschrieben wird, sondern oftmals auch die Altdeutsche Sprache a là Walther von der Vogelweide (mittelhochdeutschen Lyrik) verwendet wird, das finde ich gelungen interessant, wenn auch ungewöhnlich. In der zweiten Erzählung wird dann aus der Ich-Perspektive des Erzählers berichtet,

So sind alle drei Erzählungen unterschiedlich aufgebaut und unterschiedlich strukturiert, aber alle drei gleichsam lesenswert und  auch irgendwie lehrreich.

Ich habe dieses 147-seitige Buch sehr genossen und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen!

 

18. Juli 2014

Interessant

Dieses Buch enthält drei Erzählungen mit dem gleichen Grundthema, doch vom Aufbau sind sie sehr verschieden und haben dadurch eine Vielfalt entstehen lassen, die die Lektüre interessant gemacht hat.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, und die Charaktere sind allesamt sympathisch. Dadurch hat das Lesen Spaß gemacht.
Mir persönlich haben die besonderen Situationen gefallen, in die die Autorin ihre Charaktere gebracht hat, ein Stück weit auch für den Leser ein Abenteuer…

Von mir gibt es 4 Sterne.

 

 


 

Amazon

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21. November 2013

Zeitgemäße Kurzgeschichten … und es kann „knistern“!

Drei Geschichten, klar und einfach erzählt und doch sehr tiefgehende Bilder, die beim Lesen entstehen können.
In einer manchmal sehr „kalten und nüchtern“ anmutenden Zeit ein doch sehr romantisches Buch, was auf Mehr neugierig,im weitesten Sinne, macht. Sehr zu empfehlen!

 

9. Dezember 2013

wunderbare Erzählungen einer neuen Autorin

Dieser Erzählzungsband ist mehr als lesenswert.

In den drei Erzählungen geht es um ungewöhnliche Begegnungen von Mann und Frau, gedankliche Experimente und deren Umsetzungen, sinnliche Fantasien und Wünsche, dem Wunsch Dinge zu planen und in jeder Situationen die Kontrolle zu behalten, was – wie zu vermuten ist – nicht immer gelingt. Schließlich handelt es sich um die Begegnungen von Menschen. Die Realität wird dadurch nicht weniger reizvoll.

Ich hatte das Glück einer szenischen Lesung der Autorin beiwohnen zu dürfen. Ich war sehr angetan von der klaren Sprache der Texte, den nicht alltäglichen Begegnungen und der ungewöhnlichen Inszenierung, die durch die sonore Stimme des männlichen Lesern ein ganz besonderes Erlebnis war. Falls Sie die Möglichkeit haben sollten, eine dieser Lesungen zu besuchen, nur zu, es lohnt sich.

 

12. Dezember 2013

Anregend

Hatte das Glück, eine Lesung der Autorin zu erleben, Sie ist genau so intensiv wie das Buch, das ich sehr spannend fand, viel Platz zum Nachdenken und Lust zum Weiterlesen. Freue mich sehr auf die nächste Pubblikation!!!


 

Eselsohren

www.eselsohren.at

15. November 2013

Literaturmagazin EselsohrenMara Stadick hat den Amor-und-Psyche-Stoff in die heutige Zeit transferiert und drei erotische Erzählungen geschrieben, die mit einem Gedankenexperiment verknüpft sind: Was bleibt von uns, wenn wir uns nicht über Beruf und Familienstand definieren – und nicht einmal über unser Aussehen?
Von Werner Schuster

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